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Knokke Art Fair mit über 10.000 Besuchern

Veröffentlicht am 24. August 2026 um 12:41

Ein Rückblick

Am vergangenen Wochenende kehrte die 51. Knokke Art Fair erstmals wieder ins Hotel La Réserve zurück, an den Ort, an dem vor mehr als einem halben Jahrhundert alles begann.

Ein Messeformat mit intimer Salonatmosphäre

Mit mehr als 10.000 Besuchern bei weniger als 20 Ständen zählt die Knokke Art Fair, gemessen an der Besucherzahl pro Stand, zu den meistbesuchten Kunstmessen der Welt.
Dies bestätigt den Erfolg der Rückkehr zu einem Messeformat mit intimer Salonatmosphäre. Dabei stand nicht Quantität, sondern Qualität im Mittelpunkt. Sammler und echte Kunstliebhaber fanden den Weg in den Salon, was sich auch in mehreren Verkäufen widerspiegelte.
Bereits in der ersten halben Stunde der Preview wechselte die gesamte
Keith-Haring-Kollektion der renommierten Galleria Salvatore Ala den
Besitzer.

Bemerkenswert war zudem das große Interesse an historischen asiatischen
Skulpturen und die entsprechenden Verkäufe. Auch die größte Skulptur am Stand von Art Villa Gooi fand im Laufe des Wochenendes ein neue Zuhause, während französische Gemälde aus der Mitte der 1950er-Jahre ebenfalls beachtliche Verkaufserfolge erzielten.
Im Bereich Schmuck stießen sowohl die Stücke aus dem 19. Jahrhundert von de Haulleville als auch die zeitgenössischen Kreationen von Schroeder, Hoflieferant des luxemburgischen Hofes, auf großes Interesse.
Das Spitzenwerk, das die Aufmerksamkeit zahlreicher Sammler auf sich zog, war Cavaliere von Marino Marini aus dem Jahr 1951. Dieses einzigartige Gipsmodell diente als Grundlage für die Bronzeversionen, die heute in einigen der renommiertesten Museen der Welt zu sehen sind.
Eine rundum gelungene Ausgabe also, die zahlreiche Kunstliebhaber
begeisterte. Trotz des zeitweisen sehr großen Andrangs entstanden im intimeren Rahmen zahlreiche persönliche Gespräche. (KAF)

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